Es nützt mir nichts, wenn alle Vollgas fahren und ich als einzige Person auf der Bremse stehe – viel zu rasch werde ich dann an den Rand gedrängt und mein Ziel, mein Tempo zu dosieren, endet mit einem Ausscheiden aus dem  „Rennen“.

 

Ist es das was wir wollen? Oder geht es uns um eine –  im ersten Schritt – persönliche, neue, andere Tempogestaltung für den komplexen  Alltag. Vielleicht reicht es ja , den Tag nicht mit noch einem zusätzlichen Termin am Abend zu zupflastern.

,Hin und wieder ein Mittagessen allein, ohne über den Beruf zu reden, einen kurzen Besuch im Museum, anstatt noch rasch einige Telefonate zu erledigen – auch das kann für Mini-Auszeiten sorgen….

 

Was auf alle Fälle hilft das persönliche Wohlfühlbarometer im grünen Bereich zu halten sind geplante kreative Pausen – und dazu gleich eine kurze Atemübung, wie sie einige von mir lernen können:

 

Öffnen Sie das Fenster oder noch besser gehen Sie ins Freie. Stellen Sie sich hüftbreit mit leicht gebeugten Knien hin und öffnen sie beim Einatmen , die Arme  weit seitlich, beim Ausatmen führen sie die Handflächen  langsam bis knapp vor den Mund, aus dem  sie den Ausatem an den Fingerspitzen noch spüren. Wiederholen sie diese Übung noch 2 Mal . Jetzt kann‘s wieder frischer weitergehen